Vater unser

Bibelverständnis der Brüderbewegung in Theorie und Praxis
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BREKA
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Registriert: Do 11. Dez 2025, 14:07

Vater unser

Beitrag von BREKA »

Ich habe da mal eine Frage in die Runde:
Ich war vor etlichen Jahren in einer Brüdergemeinde (die sich leider wegen Charismatik gespalten hatte) - dort wurde das "Vater unser" nicht gebetet und als es einmal auf Wunsch einer Schwester doch getan wurde, haben einige "demonstrativ" nicht mitgebetet.
Auf meine Nachfage, warum, gab es im wesentlichen zwei Antworten:
- Es ist kein Gebet für die Gemeindezeit, gilt für die Haushaltung des Gesetzes (also vor Tod und Auferstehung)
- vergib uns unsere Schuld WIE auch wir vergeben unseren Schuldigern => möge ER nicht gemäß unserer Unfähigkeit vergeben, sondern weit darüberhinaus => deshalb können wir das nicht beten

Nun meine Frage: Ist die Einschätzung des Brüder aus der Ortsgemeinde die weithin verbreitete Ansicht der Brüderbewegung? Und wenn ja, wie ist das dann substantiell begründet (die obigen Begründungen sind doch eher schwammig).
Schließlich erkennen wir den Wert der Bergpredigt doch auch sonst als Wort Gottes auch für die Gemeinde an, oder?

Kann jemand hier weiterhelfen?
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