Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Bücher und Medien zur Brüderbewegung

Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon TJS am Fr 25. Mär 2011, 00:09

Vor kurzem erschienen:

Manfred Schäller:
Siehe, ER kommt mit den Wolken ... (Offb 1,6.7)
Eine Stellungnahme zur dispensationalistischen Vorentrückungslehre:
Historische Informationen und biblische Einwände
© 2011 by jOTA Publikationen GmbH, Hammerbrücke
08262 Muldenhammer
120 Seiten
9,95 €


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Sofern sich jemand für das Buch interessiert, zuvor aber genauer mit dem Inhalt vertraut gemacht werden möchte, hier das Inhaltsverzeichnis:


Zum Geleit

Persönliches Vorwort

1. Ein erstes Wort zur Sache

2. Der Rückblick in die Geschichte
2.1. Die allgemeine Haltung zur Frage bis 1830
2.2. Die Albury-Konferenzen: Drummond und Irving
2.3. Exkurs: Die Querverbindung zu einem "charismatischen" Aufbruch
2.4. Der irvingianische Ursprung der neuen Lehre

3. Die geheime Entrückung bei John Nelson Darby und in der frühen Brüderbewegung
3.1. Der junge Darby
3.2. Darby's Lehre: Die Verfallstheorie

4. Darby's Hermeneutik: Die "großen Prinzipien"
4.1. Die "großen Prinzipien"  ein gesundes Prinzip?
4.2. Apg 7 als Beispiel dispensationalistischer Auslegungswillkür
4.3. Israel und Gemeinde  zwei Heilskörper?
4.4. Das "Evangelium des Reiches" auf dem exegetischen Prüfstand
4.5. Die Begriffe "Parusie" und "Epiphanie"

5. Besprechung einzelner eschatologischer Schriftstellen
5.1. Die Endzeitrede JESU: Mt 24 und synoptische Parallelen
5.2. 1Thes 4,13ff: Aber hier steht es doch ganz klar!
5.3. Exkurs: Das Zeugnis der Didache
5.4. 2Thes 2,1-12: Zirkelschlüsse verboten!
5.5. Offb 20,5: Die erste Auferstehung in Etappen?

6. Zusammenfassung

7. Literatur



Der Verlag hat geschrieben:
Zum Geleit

Ja, ich komme bald. Amen, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! (Offb 22,20-21)

Noch in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg konnte über eschatologische Detailfragen mit großer Heftigkeit gefochten werden. Teilweise geht der Kampf, wie neu gefundene historische Dokumente aufzeigen, bis in die allerersten Anfänge der Brüderbewegung zurück.
Heute  viele Jahrzehnte später  wird in den Gemeinden nur relativ selten über Zukunftsfragen gepredigt. Ist man der Streitereien überdrüssig geworden?
Dabei ist die Frage nach den "letzten Dingen" für die christliche Gemeinde von größter Bedeutung. Wer die Zukunft verliert, verliert sich auch bald in der Gegenwart.
Außerdem spricht das Neue Testament an vielen Stellen davon. In erster Linie um den Christen Mut zu machen. "Erschreckt nicht!" ist eine zentrale Aussage in den Endzeitreden Jesu.
Die Heilige Schrift liefert keinen "Endzeitfahrplan". Der Verfasser dieses Buches weist deutlich darauf hin, dass die Bibel an vielen Stellen außerordentlich zurückhaltend ist, wenn es um Details der "letzten Dinge" geht. Er schreibt: "Abgesehen davon, dass es nicht unsere Sache ist, Zeiten und Zeitpunkte zu wissen, kommen wir auch in vielen Fragen zu Einzelheiten der eschatologischen Heilsvollendung nicht über Mutmaßungen hinaus. Es ist gut, wenn wir dies im Gedächtnis behalten." An manchen Stellen bekennt der Autor: "Wir wissen es nicht genau." Und: "Völlige Klarheit über alle Details des prophetischen Wortes gibt es in dieser Weltzeit nicht. Erst die Erfüllung 'an jenem Tag' wird die letzte Klarheit über viele rätselhafte Stellen bringen. Spätestens dann werden wohl alle Modelle, Systeme und Heilspläne ihre großen Überraschungen hinnehmen müssen. Es kann darum nur gut sein, wenn wir dem Relativen nicht eine Bedeutung beimessen, die nur dem Ewigen und Absoluten zukommt. Solange wir noch unterwegs sind und nur in Bruchstücken erkennen, sollte es darum eine maßvolle Freiheit für das Gespräch unter Brüdern geben."
Mit der Veröffentlichung dieses Buches möchte der Verlag das Gespräch in den Gemeinden über die Wiederkunft unseres Herrn neu anregen. Die Ausarbeitung versteht sich als Diskussionsbeitrag, nicht als abgeschlossene Endzeitdogmatik. Denn auch hier gilt: "wir erkennen stückweise". Deshalb schließt der Autor sein Buch zu Recht mit der Aussage: "Eschatologie ist nicht die Lehre von den ersten, sondern von den letzten Dingen. Das heißt, von eschatologischem Spezialwissen kann niemand wirklich leben. Eher schon kann man daran kranken. Leben können wir alle nur vom Evangelium, d.h. von der Güte und Gnade eines Gottes, vor dem wir allzumal Bettler sind und bleiben." - - - (S. 5 - 6)



Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen,
Thomas Schaum
Die Summe DEINES Wortes ist Wahrheit,
und jedes Recht DEINER Gerechtigkeit bleibt ewig.

Psalm 119:160
TJS
 
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon schween am Fr 25. Mär 2011, 14:52

Und ein weiteres Buch mit einer menschlichen Meinung... Ich bin auch einmal hinter jeder möglichen Meinung und Auslegung zu einem schwierigen Thema her gejagt, um dann alle Argumente abzuwägen und die richtige Erkenntnis draus zu schließen.
Aber so ein Verfahren kennt die Bibel nicht:
"Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut [...] Gesegnet ist der Mann, der auf den Herrn vertraut [...]" (Jer 17,5.7)
"Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten" (Joh 16,13)
Und ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass es alles nichts bringt, umso mehr man liest, umso weniger versteht man richtig.

Und noch etwas stört mich seit einiger Zeit. Es klingt ja soo demütig, ist es aber nicht: Die Aussage "Keiner kann es so genau wissen, unsere Erkenntnis ist sowieso nur Stückwerk". Wo soll die Bibel denn sowas lehren?
In 1Kor 13,9-10 steht lediglich "Wir wissen nur Teile [...], wenn aber einmal das Fertige da ist, hört das aus Teilen bestehende auf". Hier geht es um Gottes Offenbarungen an die Menschen, die heute mit dem biblischen Kanon abgeschlossen, zu Paulus' Zeiten jedoch noch unvollkommen war.
Vielmehr ist uns die Einheit des Glaubens (Eph 4,13) und die Vollerkenntnis der Wahrheit (1Tim 2,4) verheißen.

Natürlich können wir in unserer Begrenztheit Gott in Seiner vollen Größe nicht fassen. Und auch wir irren uns, wenn wir fleischlich-menschlich handeln und denken - und wie oft tun wir das nach wie vor! -, aber die Bibel gibt einen völlig klaren Posaunenton (1Kor 14,8) und wenn ich mich im Rahmen der Schriftoffenbarung bewege, bleibe ich in der vollen Wahrheit.
Das bedeutet auch nicht, dass Gott uns alles mitgeteilt hat, was man wissen kann, sondern lediglich das, was nützlich ist (Apg 20,20). Und wenn die Bibel etwas verschweigt oder nicht klar darstellt, wie wichtig wird es wohl sein?!

Zusammenfassend: Vorsicht vor der Stückwerks-Ausrede, sie hält wohl eher im unerschöpflichen Kampf um die letzte Wahrheit ab!


Zum Thema: Ich habe es schon desöfteren mitbekommen, wie man eine unsaubere Lehre durch die Argumentation eines scheinbar genau gegensätzlichen theologischen Modells zu widerlegen versuchte. Ohne dabei daran zu denken, dass eventuell ein dritter Weg der richtige sein kann. So fällt man immer wieder auf den unterschiedlichsten Seiten vom Pferd, anstatt den schmalen Weg dem Lamm nach zu gehen.
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon TJS am Fr 25. Mär 2011, 16:28

Guten Tag, Sven, und Friede Dir im HERRN Jesus Christus!

Kennst Du Manfred Schäller, den Autor des Büchleins?
Hast Du das Werk bereits gelesen?
Was veranlasst Dich zu einer solch derben, unqualifizierten Kritik ("hinter jeder möglichen Meinung und Auslegung zu einem schwierigen Thema her gejagt", "Stückwerks-Ausrede", "unsaubere Lehre" etc. pp)?

Herzliche Grüße und Segenswünsche,
Thomas
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon schween am Sa 26. Mär 2011, 10:54

Ich sehe, du hast meinen Beitrag nicht richtig verstanden.

Es ist doch einerseits auch wahr: Dieses Buch ist nur eine weitere menschliche Meinung zu dem Thema Entrückung.
Ich habe auch einiges über dieses Thema gelesen inder Hoffnung, es besser zu verstehen; aber mein Herangehen war falsch: Nicht durch Abwägen der unterschiedlichen menschlichen Meinungen kommen wir zur Wahrheit, sondern durch das alleinige Vertrauen in Gottesfurcht auf das Wort Gottes.
Es gibt nur ein Buch, was uns in alle Wahrheit und Erkenntnis führt, aber es ist nicht von einem menschlichen Autor, sondern es sind von Gott offenbarte Geheimnisse in der Bibel.

Andererseits hab ich allgemein ohne Bezug auf das Buch an sich eine Stellungnahme zu der Ausrede der Stückwerkserkenntnis abgegeben, denn es taucht immer wieder auf, obwohl es biblisch absolut nicht gedeckt ist!

Den Abschnitt, wo das Wort "unsaubere Lehre" vorkam, hast du nicht verstanden? Hab ich mich da so unklar ausgedrückt.
Ich habe schon Bücher über die Vorentrückung gelesen und fand es nur grässlich, was der Bibel für ein scheußliches theologisches System übergestülpt wird. Ich habe aber auch Bucher gelesen, die diese Lehre kritisch betrachtet haben, die waren genauso schrecklich, weil sie auf der anderen Seite vom Pferd fiel und die Bibel in ein anderes theologisches Korsett gezwungen hat.
Viele Kommentare zu lesen, trägt also eher zur Verwirrung als zur Wahrheitsfindung bei, da man immer wieder durch andere theologische Brillen die Bibel zu betrachten versucht.

Wie es sich bei dem vorgestellten Buch verhält, weiß ich nicht. Ich möchte nur vor allzu viel Begeisterung vor der Hoffnung auf Auslegungen egal welcher Art warnen und wieder mehr auf den Willen Gottes verweisen, Sich durch die Bibel zu offenbaren.
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon Robert am Di 29. Mär 2011, 14:44

Lieber Schween, dann müßten wir auf viele Predigten verzichten.
Ich lese solche Bücher gerne und mit Gewinn!

Deine Aussage zum Stückwerk ist sehr interessant und ich wüßte gerne mehr darüber.
Bitte setze das fort!
Liebe Grüße Robert
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon schween am Sa 2. Apr 2011, 19:43

Inzwischen habe ich dieses Buch auch gelesen. Vom Inhalt her ist es ganz in Ordnung.
Man kann aber auch die Bibel lesen, denn da steht auch nicht viel anderes drin.

Es scheint mir keine Dispensationalismus-Kritik zu sein, die dabei über das Ziel in reformatorische Falsch-Dogmen hinausschießt (ganz klar wird es aber auch nicht). Deshalb Pluspunkte für Nüchternheit. Man kann man es sich schon guten Gewissens antun.

Ich war vorher schon kein Freund von Darbys System und bin es jetzt auch noch nicht - ganz einfach vom Bibeltext her. (Natürlich muss man die Heilsgeschichte Gottes erkennen, aber so überzogen wie es Darby tut, ist auch nicht richtig)
Trotzdem sollte man nicht allzu viel Hoffnung in solche Bücher setzen, denn mehr als die Bibel offenbaren, können sie auch nicht.
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon Peter Streitenberger am Di 12. Apr 2011, 23:56

Hallo Schween,
Du schreibst: "
Ich war vorher schon kein Freund von Darbys System und bin es jetzt auch noch nicht - ganz einfach vom Bibeltext her.

Vielleicht kann man das Deinerseits konkretisieren? Was meinst Du genau? Vielleicht lassen sich Vorbehalte anhand einer Besprechung aus dem Weg räumen, ohne Darby an sich verteidigen zu wollen...
Bis hoffentlich bald
Peter
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon schween am Mi 13. Apr 2011, 19:07

Es sind diese ganzen "Brüdergemeindlichen Speziallehren" wie:
- Entrückung vor der antichristlichen Zeit, 7 Jahre vor der Wiederkunft
- die "große Trübsal" sei eine Zeitperiode der letzten 7 Jahre
- Matthäus 24; 25 sprechen nicht von der Gemeinde
- Gott wohlgefälliges Opfern von Tieropfern im neuen Steintempel Jerusalems in den letzten 7 Jahren bzw. im Tausendjährigen Reich
- Hebräerbrief richtet sich an bloße Bekenner und nicht an Gläubige
- usw.

Ich denke, wenn ein solches hier beworbenes Buch eine Zielgruppe haben sollte, dann diejenigen, die an den Dispensationalismus Darbys glauben.

Ich bin auch großer Verteidiger davon, dass man die Bibel nur widerspruchsfrei verstehen kann, wenn man sie heilsgeschichtlich liest. Das heißt aber nicht, dass man alle Erkenntnislücken damit wegdiskutieren könne.
Ich bin nicht für ein theologisches System, das den Anspruch hat, der Schlüssel zum wirklichen Verständnis der Heiligen Schrift zu sein. In der Regel schreibt die Bibel nämlich klar von den Zielgruppen, die sie im jeweiligen Kontext anspricht.

Auch ein heilsgeschichliches Verständnis der Bibel (was absolut wichtig und notwendig ist) kann man überziehen, sodass eine falsche Lehre herauskommt. Und wehe denen Gläubigen, die z. B. auf eine falsch gelehrte Entrückung hoffen und nicht bereit sind, falls sie sich dann doch geirrt haben sollten.
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon Peter Streitenberger am So 17. Apr 2011, 14:57

Hallo Schween,
- Matthäus 24; 25 sprechen nicht von der Gemeinde

M.E. hat Mat 24 rein jüdischen Charakter (Sabbath, Jüdäa, Flachdächer etc.) und spricht nicht von der Gemeinde, diese hat mit den genannten Dingen ja nichts zu tun. Mat 25 und Offb 6ff kann man parallel lesen. Die letzte Jahrwoche Daniels (7 Jahre), von der Mat 24 spricht, ist allein für das jüd. Volk relevant, da es keine Prophetien im AT gibt, die sich auf die Gemeinde beziehen. Wie verstehst Du 2Thes 2 ? Die einzige plausible Deutung ist m.E. die, dass der Heilige Geist in der Versammlung das Auftreten des Antichristen aufhält, ist die Gemeinde und der Geist Gottes als aufhaltendes Element aus dem Weg, kann sich dieser erst manifestieren, d.h. erst muss die Gemeinde weg, dann kann sich alles, was die Offb beschreibt ereignen.
Peter
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Re: Manfred Schäller: Siehe, ER kommt mit den Wolken

Beitragvon schween am So 17. Apr 2011, 19:58

Das hört sich alles so plausibel an. Trotzdem ist es hineingelesen und nicht aus dem Text herausgenommen.

Matthäus 24 und 25 beschreiben die ganze Gemeindezeit, nicht nur die letzten sieben Jahre. Wenn man sich den Kontext der einzelnen Sätze und Abschnitte mal anschaut, kann man es auch zuordnen. Die Bibel schreibt nichts zweideutig, sondern ist klar. Wir können es nur so oft nicht annehmen, weil wir es nicht annehmen wollen.
Das gipfelt dann auch darin, dass man denkt, die Bergpredigt wäre für uns nicht verbindlich und dann kommt all dieser theologische Quatsch. Man denke dabei auch immer an Offb 22,19, wenn man behauptet Mt 5-7; Mt 24-25; 2Thess 2; Hebr 3.6.10.12; Offb 6-11 (evtl. auch Offb 12-19); etc. sprächen nicht von der Gemeindezeit.

Wenn man mit diesem System die Bibel liest, dann liest man in so viele Stellen etwas rein, was dort gar nicht steht. Das trifft unter anderem auch sehr für 2Thess 2 zu.
Es lassen sich noch so viele Themen nennen: Erwählung als willkürliche Vorherbestimmung, die Möglichkeit des Abfalls der Gläubigen, ... Ich glaube, dass jemand, der die Bibel einfach nur einfältig und gläubig liest und sich gar nicht mit solchen Lehrfragen und -meinungen verschiedener Richtungen beschäftigt, in der Regel besser dran ist, als ein kirchengeschichtlich geschulter Bruder.

Dadurch werden Gläubige nicht ausreichend gewarnt und gehen unvorbereitet in die schlimme künftige Zeit. Deren Blut, möcht ich nicht an meinen Händen haben, nur weil ich einer allgemein etablierten Lehrrichtung hörig bin.
Die Charakterisierung von Laodizea trifft für uns mehr zu, als man ohnehin schon immer denkt (Offb 3,17).
schween
 
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