Okkulte Einflüsse?

Bibelverständnis der Brüderbewegung in Theorie und Praxis

Okkulte Einflüsse?

Beitragvon teddy am Do 31. Mai 2012, 17:25

Auf Soundwords steht:
Die Hexe von Endor

... Leider ist es auch so, dass Menschen ohne ihr Wissen oder eigenes Zutun unter okkulten Einfluss geraten können. Kurt E. Koch schildert einen Fall, wo ein Kind wegen einer Hauterkrankung mit Erfolg „besprochen“ wurde. Fast zwanzig Jahre später hört dieses Kind als junge Frau das Evangelium und will sich bekehren. Aber trotz ihres intensiven Gebets und trotz der Gebete vieler Gläubiger gelingt dies nicht; sie bekommt keine Heilsgewissheit. Erst nach langen Recherchen eines Seelsorgers wird der Grund erkannt: Sie ist okkult belastet. Gezielt wird deswegen weiter gebetet; sie findet Frieden im Herrn und — ihre Hauterkrankung kehrt zurück (und wird später mit normalen medizinischen Mitteln geheilt). ...

Ist es möglich, dass man nicht errettet werden kann, weil man als Kind "besprochen" wurde? :?: Oder ist das erfunden?
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon RChap am Fr 1. Jun 2012, 11:20

teddy hat geschrieben:Ist es möglich, dass man nicht errettet werden kann, weil man als Kind "besprochen" wurde? :?: Oder ist das erfunden?

Es kann es spürbar erschweren, weil diese okkulten Belastungen nicht harmlos sind und einen in besonderer Weise unter die Herrschaft Satans bringen (können). Aber für den Herrn ist nichts unmöglich, auch solche Menschen können befreit werden - oft aber unter schweren seelischen Kämpfen.

Gebet ist der Schlüssel.
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon teddy am Mo 4. Jun 2012, 22:31

Gelangt man ihrer / eurer Meinung nach auch unter okkulte Einflüsse, wenn man homöopatische Arznei oder Schüßlersalze einnimmt, oder bei Akupunktur, autogenem Training, progressive Muskelentspannung, Osteophatie oder zufällig gehörter okkulter Rockmusik? Früher wurde ja gerne von rückwärtsgepielter Musik behauptet, dass dort satanische Formulierungen vorkommen, z.B. im Lied Jump.
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon RChap am Di 5. Jun 2012, 00:13

Das entzieht sich alles dem Beweisbaren und man kann hier nur auf Erfahrungen zurückgreifen; es hat auch viel mit dem persönlichen Gewissen zu tun (Rm.14).

Meiner Ansicht nach sicher nicht durch Globuli oder Schüsslersalze oder andre hömeopathische Mittel (Rm.14,4b).

Bei Akupunktur bin ich etwas skeptisch; auch mit den anderen Dingen kenne ich mich nicht so gut aus. Prinzipiell ist aber bei einem Christen eine fast abergläubische Angst vor allen medizinischen Anwendungen mit "esoterischen" Hintergründen sicher unangebracht (Rm. 14, 14); eine gesunde Skepsis, die auf das eigene Gewissen horcht und in Christi geborgen weiß dagegen gesund.

Zufällig gehörte okkulte Rockmusik auch nicht - diese entfaltet ihre Kraft erst durch das Öffnen des Herzens für die Botschaft (ob verbal oder melodisch) und öfterem bewussten Aussetzen dieser Botschaften. Davor kann man nur warnen; das kann das Gebetsleben sehr beschweren und die eigene Gedankenwelt herunterziehen. Du aber, Mensch Gottes, fliehe diese Dinge!

(Aber auch hier der Hinweis, dass zum Beispiel die Lieder der "Beatles" sicher nicht okkult sind. Ich rede hier von okkulter Musik, die in den geschlossenen Brüdergemeinden sicher nicht gehört wird - so meine Erfahrung.)

Also: keine übertriebene Angst und ein offenes Auge/Ohr und ein gutes Gebetsleben - es ist für einen Christen nicht angebracht, in ständiger Angst vor "Verunreinigung" zu leben.
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon schween am Mi 6. Jun 2012, 14:08

1.) Vor Geistheilerei kann man nur warnen, denn es ist nicht die Substanz, die eine Heilung herbeiführen soll, sondern der Geist dahinter. So zum Beispiel bei Homöopathika, Schüsslersalze, Akupunktur, Akupressur, Biofeedback, Hypnose, Suggestion etc. pp. Überall wo "Lebensenergien im Ungleichgewicht" wieder ins Gleichgewicht gebracht werden sollen, oder Energieflüsse korrigiert werden sollen, ist das Gebiet des Feindes und damit gefährlich.
2.) Wenn man sich Liedtexten und -melodien wie denen der Beatles-Lieder (und vielen anderen) aussetzt, muss sich nicht wundern, wenn er davon geprägt wird. Womit man sich befüllt, damit wird das Herz voll. Mystik, Esotherik und viele andere Philosophien werden so verharmlost oder vermischt. Alles Schönreden ist unangemessen, jeder ist für sich selbst verantwortlich, aber hat auch Verantwortung für die anderen.
RChap hat geschrieben:Also: keine übertriebene Angst und ein offenes Auge/Ohr und ein gutes Gebetsleben - es ist für einen Christen nicht angebracht, in ständiger Angst vor "Verunreinigung" zu leben.

Wenn man in weißen Kleidern im Matsch unterwegs ist, sollte man sich nicht vorsehen, sich nicht zu beschmutzen? Man muss hier sauber zwischen Angst und Gottesfurcht differenzieren.
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon RChap am Mi 6. Jun 2012, 15:50

schween hat geschrieben:1.) Vor Geistheilerei kann man nur warnen, denn es ist nicht die Substanz, die eine Heilung herbeiführen soll, sondern der Geist dahinter. So zum Beispiel bei Homöopathika, Schüsslersalze, Akupunktur, Akupressur, Biofeedback, Hypnose, Suggestion etc. pp. Überall wo "Lebensenergien im Ungleichgewicht" wieder ins Gleichgewicht gebracht werden sollen, oder Energieflüsse korrigiert werden sollen, ist das Gebiet des Feindes und damit gefährlich.
2.) Wenn man sich Liedtexten und -melodien wie denen der Beatles-Lieder (und vielen anderen) aussetzt, muss sich nicht wundern, wenn er davon geprägt wird. Womit man sich befüllt, damit wird das Herz voll. Mystik, Esotherik und viele andere Philosophien werden so verharmlost oder vermischt. Alles Schönreden ist unangemessen, jeder ist für sich selbst verantwortlich, aber hat auch Verantwortung für die anderen.
RChap hat geschrieben:Also: keine übertriebene Angst und ein offenes Auge/Ohr und ein gutes Gebetsleben - es ist für einen Christen nicht angebracht, in ständiger Angst vor "Verunreinigung" zu leben.

Wenn man in weißen Kleidern im Matsch unterwegs ist, sollte man sich nicht vorsehen, sich nicht zu beschmutzen? Man muss hier sauber zwischen Angst und Gottesfurcht differenzieren.


Zu 1.) Prinzipiell stimme ich dir zu. Trotzdem muss hier unterschieden werden, ob ein "Naturheilverfahren" einfach noch nicht natürlich erklärt worden ist - nur weil spirituelle Philosophie oder Dogmatik hier eine "Geistheilung" beansprucht, muss das noch lange nicht so sein; es kann auhc einfache naturwissenschaftliche Erklärungen geben. Ich bekam als Kind auch Globuli (meine Eltern sind konsequent in der AV!), subjektiv gesehen halfen sie auch und ich bemerke hier bei mir keine okkulte Belastung.
Ich will sagen: Man sollte bei aller gesunden Skepsis und Vorsicht nicht die Möglichkeit offen lassen, dass gewisse Dinge auch einfache naturwissenschaftliche Erklärungen haben können.

Zu 2). Ich würde keinem Christen raten, sich den Liedtexten der Beatles ständig auszusetzen - natürlich prägt das. Trotzdem ist es nicht so, dass - wer im Straßenverkehr aus dem Nebenauto an der Ampel ein Beatle-Lied hört - gleich "okkult belastet" ist. Man muss hier nüchtern bleiben.
Schönrednerei ist das nicht - Die Dosis macht das Gift (das gilt nicht für Sünde - aber ich muss kein schlechtes Gewissen/ keine Sorge haben, wenn ich "passiv" /gezwungenermaßen und kurz Kulturgüter von Sündern konsumieren muss.)

"Wenn man in weißen Kleidern im Matsch unterwegs ist, sollte man sich nicht vorsehen, sich nicht zu beschmutzen? Man muss hier sauber zwischen Angst und Gottesfurcht differenzieren."

Um dein Kleid musst du dir, denke ich, keine Sorgen machen, wohl aber um die Füße - Joh.13,9-10 + Offb.3,4+5. Das bringt die Wanderschaft mit sich und die Gottesfurcht wird einen dazu anleiten, nicht mutwillig in Matsch zu treten. Gottesfurcht ist angebracht und zeigt die richtige Intention. Angst nicht. :)

Liebe Grüße,

RChap
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon RChap am Mi 6. Jun 2012, 16:02

RChap hat geschrieben:
schween hat geschrieben:1.) Vor Geistheilerei kann man nur warnen, denn es ist nicht die Substanz, die eine Heilung herbeiführen soll, sondern der Geist dahinter. So zum Beispiel bei Homöopathika, Schüsslersalze, Akupunktur, Akupressur, Biofeedback, Hypnose, Suggestion etc. pp. Überall wo "Lebensenergien im Ungleichgewicht" wieder ins Gleichgewicht gebracht werden sollen, oder Energieflüsse korrigiert werden sollen, ist das Gebiet des Feindes und damit gefährlich.
2.) Wenn man sich Liedtexten und -melodien wie denen der Beatles-Lieder (und vielen anderen) aussetzt, muss sich nicht wundern, wenn er davon geprägt wird. Womit man sich befüllt, damit wird das Herz voll. Mystik, Esotherik und viele andere Philosophien werden so verharmlost oder vermischt. Alles Schönreden ist unangemessen, jeder ist für sich selbst verantwortlich, aber hat auch Verantwortung für die anderen.
[quote=RChap]Also: keine übertriebene Angst und ein offenes Auge/Ohr und ein gutes Gebetsleben - es ist für einen Christen nicht angebracht, in ständiger Angst vor "Verunreinigung" zu leben.

Wenn man in weißen Kleidern im Matsch unterwegs ist, sollte man sich nicht vorsehen, sich nicht zu beschmutzen? Man muss hier sauber zwischen Angst und Gottesfurcht differenzieren.


Zu 1.) Prinzipiell stimme ich dir zu. Trotzdem muss hier unterschieden werden, ob ein "Naturheilverfahren" einfach noch nicht natürlich erklärt worden ist - nur weil spirituelle Philosophie oder Dogmatik hier eine "Geistheilung" beansprucht, muss das noch lange nicht so sein; es kann auhc einfache naturwissenschaftliche Erklärungen geben. Ich bekam als Kind auch Globuli (meine Eltern sind konsequent in der AV!), subjektiv gesehen halfen sie auch und ich bemerke hier bei mir keine okkulte Belastung.
Ich will sagen: Man sollte bei aller gesunden Skepsis und Vorsicht nicht die Möglichkeit offen lassen, dass gewisse Dinge auch einfache naturwissenschaftliche Erklärungen haben können. Die klassische H. ist ganz sicher abzulehnen, die naturwissenschaftlich-kritische H. http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Naturwissenschaftlich-kritische_Hom.C3.B6opathie nicht von vorneherein.

Zu 2). Ich würde keinem Christen raten, sich den Liedtexten der Beatles ständig auszusetzen - natürlich prägt das. Trotzdem ist es nicht so, dass - wer im Straßenverkehr aus dem Nebenauto an der Ampel ein Beatle-Lied hört - gleich "okkult belastet" ist. Man muss hier nüchtern bleiben.
Schönrednerei ist das nicht - Die Dosis macht das Gift (das gilt nicht für Sünde - aber ich muss kein schlechtes Gewissen/ keine Sorge haben, wenn ich in diesem Sinne "passiv" /gezwungenermaßen und kurz konsumieren muss).

"Wenn man in weißen Kleidern im Matsch unterwegs ist, sollte man sich nicht vorsehen, sich nicht zu beschmutzen? Man muss hier sauber zwischen Angst und Gottesfurcht differenzieren."

Um dein Kleid musst du dir, denke ich, keine Sorgen machen, wohl aber um die Füße - Joh.13,9-10 + Offb.3,4+5. Das bringt die Wanderschaft mit sich und die Gottesfurcht wird einen dazu anleiten, nicht mutwillig in Matsch zu treten. Gottesfurcht ist angebracht und zeigt die richtige Intention. Angst nicht.

Liebe Grüße,

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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon schween am Mi 6. Jun 2012, 20:09

RChap hat geschrieben:Ich bekam als Kind auch Globuli (meine Eltern sind konsequent in der AV!), subjektiv gesehen halfen sie auch und ich bemerke hier bei mir keine okkulte Belastung.

Natürlich kann das subjektiv helfen und man nichts merken.
Gibt es Okkultheilungen? Ja. Sind sie deshalb gut bzw. von Gott, nur weil es hilft? Nein.
Und okkulte Belastungen muss man ja nicht spüren, vielleicht kommt es auch erst später heraus. Was nicht heißen soll, dass man, wenn man sich aufgrund des Opfers Jesu im Glauben davon trennt und distanziert, man nicht wirklich frei sein kann (Joh 8,36).

RChap hat geschrieben:Trotzdem ist es nicht so, dass - wer im Straßenverkehr aus dem Nebenauto an der Ampel ein Beatle-Lied hört - gleich "okkult belastet" ist.

Klar, das ist richtig. Jesus sagte ja auch: "wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden" (Mk 16,18). Ich denke so sollte dies verstanden werden.
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon Robert am Mo 11. Jun 2012, 21:50

teddy hat geschrieben:Gelangt man ihrer / eurer Meinung nach auch unter okkulte Einflüsse, wenn man homöopatische Arznei oder Schüßlersalze einnimmt, oder bei Akupunktur, autogenem Training, progressive Muskelentspannung, Osteophatie oder zufällig gehörter okkulter Rockmusik? Früher wurde ja gerne von rückwärtsgepielter Musik behauptet, dass dort satanische Formulierungen vorkommen, z.B. im Lied Jump.

Gläubige in guten Gemeinden werden sich davor hüten, egal ob was rüberspringt oder nicht.Wir haben CHRISTUS und brauchen nichts weiter.
Liebe Grüße Robert
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Re: Okkulte Einflüsse?

Beitragvon RChap am Di 12. Jun 2012, 22:29

Robert hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:Gelangt man ihrer / eurer Meinung nach auch unter okkulte Einflüsse, wenn man homöopatische Arznei oder Schüßlersalze einnimmt, oder bei Akupunktur, autogenem Training, progressive Muskelentspannung, Osteophatie oder zufällig gehörter okkulter Rockmusik? Früher wurde ja gerne von rückwärtsgepielter Musik behauptet, dass dort satanische Formulierungen vorkommen, z.B. im Lied Jump.

Gläubige in guten Gemeinden werden sich davor hüten, egal ob was rüberspringt oder nicht.Wir haben CHRISTUS und brauchen nichts weiter.

Amen und Gott sei Dank. das es so ist.
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