Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Bibelverständnis der Brüderbewegung in Theorie und Praxis

Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon Robert am Do 3. Jan 2013, 12:51

schween hat geschrieben:
Robert hat geschrieben:Durch die neue Geburt wurden die Schafe vom (bildlich) Schwein zum Schaf neu geschaffen.Eine NEUE KREATUR.
Abfallen werden gem.Petrusbrief die Schweine und Hunde die nie zum Schaf wurden mangels Glauben.

Das ist etwas sehr weit hergeholt und hauptsächlich hinein interpretiert.
Die Bibel sagt klar, dass die Gläubigen, die Schafe des Herrn, nicht verloren gehen können.
Sie sagt aber genau so deutlich, dass wer nicht im Glauben bleibt, also dann kein Gläubiger mehr ist, nicht mehr in diesem Schutzbereich ist.

Ich bitte darum, immer den ganzen biblischen Befund zu einer Beurteilung heranzuziehen, nicht einzelne Stellen gegeneinander auszuspielen!


Nicht im Glauben bleiben, was bedeutet das?
Hier darf nicht hineingelesen werden, daß ein Kind Gottes nicht mehr Kind Gottes ist!
Liebe Grüße Robert
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon schween am Fr 4. Jan 2013, 18:16

Robert hat geschrieben:Nicht im Glauben bleiben, was bedeutet das?
Hier darf nicht hineingelesen werden, daß ein Kind Gottes nicht mehr Kind Gottes ist!

Kinder Gottes sind wir nur "in Christus", nicht bedingungslos.
Wer nicht in Christus bleibt, schneidet sich vom Sohnschaftsrecht ab: "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht6, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;" (Johannes 1,12) - Zwei Bedingungen: In der Vergangenheit einmal Ihn aufgenommen, dann fortwährend an Ihn glaubend (entsprechend der griech. Grammatik).

Die Segnungen Gottes kommen nie willkürlich auf einen Menschen, sondern gehen immer nur über die stellvertretende Sohnesstellung in Christus. Alles andere ist Calvinismus.
"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen [Regionen] in Christus" (Epheser 1,13)
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon Robert am Fr 4. Jan 2013, 20:18

Ja, richtig.
Wo steht, daß wir die Sohnschaft verlieren können, ohne das hineinzulesen?
Wo steht, daß ein Kind von GOTT wieder getötet wird( was ja die Folge wäre)
Wo finde ich eine Aussage, daß ein Schaf des HERRN wieder zum Schwein wird?
Wo finde ich, daß ein Kind Gottes, versiegelt vom Heiligen Geist, von DIESEM wieder entsiegelt wird?
Wo steht, daß EWIGES LEBEN nicht EWIG ist?Müßte ja sein.
Wo steht, daß wer eine NEUE KREATUR ist wieder die alte bekommt?

Nur wer Sohnschaft verstanden hat, kann verstehen daß es FÜR DIESE eine Heilsgewissheit gibt.
Gläubige konnen von allem abfallen, Kinder nicht.
Liebe Grüße Robert
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon schween am Di 15. Jan 2013, 20:34

Es sind genügend Bibelstellen in den oben genannten Beiträgen aufgezählt worden. Wir sollten auch vorsichtig damit sein, aus dem eine Lehre zu machen, was man glaubt, dass nicht geschrieben steht. Wie gesagt, das ganze biblische Zeugnis zählt hier.

- Ausarbeitung von Karl-Hermann Kauffmann

- Kommentar von Herbert Jantzen

Lies, prüf und glaub das, was du für richtig befindest, in voller eigener Verantwortung vor Gott!

Die Verheißung des ewigen Lebens ist natürlich unwiderruflich - FÜR DIE GLÄUBIGEN, das heißt für die, DIE IM GLAUBEN BLEIBEN.
Wenn man es so will, kann man das veranschaulichen: Gott hat dich nicht bedingungslos persönlich gerettet, sondern Er hat dich IN CHRISTUS gerufen und gerettet. Also: Bleib in Ihm! (Joh 15,5-6)
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon Robert am Do 24. Jan 2013, 20:27

Die Beiden sind nicht glaubwürdig!
Liebe Grüße Robert
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon schween am So 27. Jan 2013, 20:42

Die Bibel, auf die sie verweisen, allerdings schon. (1.Tim 1,15)
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon TJS am Mo 28. Jan 2013, 02:12

Mit Verlaub, aber die Brüder Kauffmann, Jettel/ Jantzen per se als unglaubwürdig zu diffamieren, nur weil "Robert" Hach offensichtlich unfähig zu sein scheint, biblisch zu argumentieren und die angeblich falsche Lehre der Autoren als solche plausibel zu widerlegen, ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten.

Robert hat geschrieben:Die Beiden sind nicht glaubwürdig!
Die Summe DEINES Wortes ist Wahrheit,
und jedes Recht DEINER Gerechtigkeit bleibt ewig.

Psalm 119:160
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon Christian O. am Mo 28. Jan 2013, 10:29

Lieber TJS,
TJS hat geschrieben:(...) nur weil "Robert" Hach offensichtlich unfähig zu sein scheint, biblisch zu argumentieren (...), ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten.

Dass ich das noch erlebe, dass wir uns in einem Punkt einmal einig sind ... :P

Blessings
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Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon ejb am Mo 28. Jan 2013, 13:06

Liebe Brüder
die falsche Lehre von Jantzen/Jettel hat schon viel Unheil angerichtet:

Kann ein wiedergeborener Christ zu einem Nichtchristen werden ?


Für meine Sünden der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurde unser Heiland auf
Golgatha e i n m a l bestraft und gerichtet Jes 53,5.
Er wurde dass endgültige Brandopfer und Sündopfer, welches allen heiligen und gerechten Ansprüchen Gottes völlig genügte.
Hebr 10,14: Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, völlig und für immer vollkommen gemacht.
Kein Gericht dieser Welt verurteilt die Tat eines Verbrechers zweimal bzw mehr als einmal, das
wäre absurdes Unrecht. Wenn ein wiedergeborenes Kind Gottes dem Gedanken Raum gibt, dass
es durch Sündigen vom Glauben abfallen und verloren gehen kann, würde es die unendlich
schweren Leiden und das Sühnungsblut unseres Heilands unwirksam machen und damit behaupten, dass der heilige und gerechte Gott lügt wenn er in Hebr 8,12 und 10,17 sagt: Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.
Gottes vollkommenes Gesetz an Mose war unbeugsam und ahndete jede Übertretung und jeder Ungehorsam empfing gerechte Vergeltung (Hebr 2,2). Wenn wir die unergründlichen Gnaden- und Regierungswege leichtsinnig oder auch vorsätzlich verlassen, kommen wir wieder zurück unters Gesetz, welches weder Israel noch wir die ehemaligen Heiden erfüllen konnten und wovor Paulus im Galaterbrief eindringlich warnt. Im Bilde kommen wir wieder unter die äußere Beschneidung, wofür einige Juden unter den ersten Christen stritten. Die entscheidende fundamentale Frage bleibt für jeden persönlich: bin ich nur ein Scheinchrist, ohne ein aufrichtiges Sündenbekenntnis, der sagen muß: Herr, Herr habe ich nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und zur Antwort bekommt: Weiche von mir du Übeltäter ich habe dich niemals gekannt. Oder bin ich ein begnadigter Sünder, gewaschen im Blute Christi, versiegelt mit dem Heiligen Geist, dann habe ich ewiges Leben und mein Haus nicht auf Sand, sondern auf den Felsen Jesu Christi gebaut so dass es weder Stürme noch Flut der Prüfungen und Versuchungen wegreißen können.
2. Kor 5,17 wenn jemand durch Christi Blut von seinen Sünden gereinigt wurde, sind a l l e Sünden abgewaschen: er ist „gebadet“, mit heiligen Kleidern bekleidet und in die Position von Königen und Priestern gebracht worden. Jeder Gläubige (nicht nur abgesonderte Heilige) wurde durch sein Opfer auf Golgatha geheiligt

Spurgeon:
"Viele der guten Brüder pflegen nach wie vor Gemeinschaft mit denen, die das Evangelium unterwandern/falsch interpretieren und stellen das als einen liebevollen Weg dar, den der Herr bei seinem Kommen sicherlich gutheißen wird. Wir können sie nicht verstehen. Die Pflicht eines echten Christen denen gegenüber, die von sich behaupten Christen zu sein, aber das Wort des Herrn und die Fundamente des Evangeliums ablehnen, ist, aus ihnen herauszugehen. Gemeinschaft mit Irrtum wird selbst dem besten Christen die Kraft rauben, jeglichen Protest dagegen erfolgreich vorzubringen."
ejb
 

Re: Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Beitragvon Robert am Mi 30. Jan 2013, 13:03

Wer behauptet, ein Kind Gottes würde von Gott in die Hölle geworfen , ist kein Christ.
Wer behauptet, ein von Gott versiegeltes Kind Gottes würde in die Hölle geworfen , ist kein Christ.
Wer behauptet, ein durch den Heiligen Geist in den Leib Christi getauftes und mit dem Heiligen Geist getränktes Kind Gottes würde in die Hölle geworfen, ist kein Christ.
Wer behauptet, ein Kind Gottes, das EWIGES LEBEN erhalten hat würde in die Hölle geworfen, ist kein Christ.
Wer behauptet, Johannes hätte im 1.Joh. Brief gelogen ( damit ihr wisst, daß ihr ewiges Leben habt, nicht bekommt, sondern habt!!!), ist kein Christ

das könnte man fortsetzen.
Somit sind alle, die verkünden, ein KIND GOTTES könnte verloren gehen eine Schande für die Christenheit.
Sie nennen indirekt unseren Herrn Jesus einen Lügner, denn ER hat gesagt:
Joh. 10:(Elb 1905)
27. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

Entweder ändern die Verkündiger des möglichen Abfalls ihre Lehre oder sie sind falsche Propheten, keine Kinder Gottes.
Liebe Grüße Robert
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