Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Historische Entwicklung der Brüderbewegung, historische Personen, Geschichte verwandter Strömungen

Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon Liebe2Liesel am Mi 23. Mai 2012, 15:14

Alt aber verschwiegen:

Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

http://christlicheraussteiger.wordpress ... er-quelle/

(Anmerkung: Entgegen dem Autor bin ich der Meinung, daß gemäß Gal 2 und 3 bzw. Röm 10. Gläubige im neuen Bund keiner AT-Gesetzlichkeit der ca 600 Gebote unterworfen ist). Tragisch an der Kirchengeschichte zu sehen ist, daß sich Irrlehren unglaublich lange halten wie Kindertaufe u.s.w. Da macht das Erleuchten mancher fauler Quelle Sinn.
Liebe2Liesel
 

Re: Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon Robert am Di 29. Mai 2012, 21:02

Christliche Aussteiger haben nichts verstanden um was es geht.
Nur weil einige Aussagen nicht stichfest sind, kann man den RICHTIGEN Dispensionalismus nicht leugnen .Es ist die Einzige richtige Einordnung der Offenbarungen Gottes.
Aber dazu bedarf es den HEILIGEN GEIST um es zu verstehen!
Liebe Grüße Robert
Robert
 
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Re: Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon schween am So 3. Jun 2012, 19:58

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es "den Dispensationalismus" an sich gibt. Mir sind da auch viele verschiedene Spielarten bekannt; und diese reichen von vertretbar über zweifelhaft bis unbiblisch.
Natürlich muss man Gottes Wort im Zusammenhang und Kontext sehen, sonst verdreht man das Wort Gottes zum eigenen Schaden und schaden anderer (2.Petr 3,16). Deshalb ist die Warnung in Jakobus 3,1 auch nicht zu unterschätzen.

Ich habe kürzlich erst wieder einen Vortrag eines sogenannten "Heilungspredigers" geprüft, indem solche Aussagen kamen wie "Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht!" (nach Joh 4,48) und er damit beweisen wollte, dass unser Glaube ohne Zeichen und Wunder gar nicht wachsen kann. Andere Aussagen riss er unglaublich aus dem Zusammenhang, um wirre Lehren zu kreieren (z. B. Nah 1,9: "Die Drangsal wird sich nicht zum zweitenmal erheben." würde belegen, dass man von einer Krankheit, von der man durch ein Wunder geheilt wurde, nicht ein zweites Mal befallen werden dürfe). Eine solche mangelnde "Teilung des Wortes" (2.Tim 2,15) macht aus der Offenbarung Gottes ein Wunschhoroskop und bringt dann zwangsläufig ein falsches Evangelium.
Aber man kann auch von der anderen Seite vom Pferd fallen, indem man im "Zerteilungswahn" die Bibel beschneidet, sodass wichtige Belehrungen und Wahrheiten der Offenbarung Gottes einfach verworfen werden (Offb 22,19), z. B. dass es zwei Evangelien gäbe, dass die Bergpredigt nicht für uns gilt oder in Bezug auf dogmatische Gebäude bzgl. Entrückung bzw. Abfall von Gläubigen.
Man muss immer aufpassen, dass man die Schrift nicht liederlich als billige Lehrsatzbeweise missbraucht, aber man darf sie auch nicht durch ein theologisches Modell in ihrer Aussagekraft begrenzen - vielleicht stimmt das Modell ja doch nicht ganz, dann lässt die Brille durch die man liest, nämlich auch keinen Raum für eine bußfertige und korrekturfähige Herzenshaltung offen.
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Re: Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon teddy am Mo 4. Jun 2012, 23:31

schween hat geschrieben:Ich bin mir gar nicht sicher, ob es "den Dispensationalismus" an sich gibt. Mir sind da auch viele verschiedene Spielarten bekannt; und diese reichen von vertretbar über zweifelhaft bis unbiblisch.


Am Besten schreiben sie mal ein Buch darüber und erklären uns mal wieder die Welt und den Glauben! Nur leider bleiben ihre Kommentare sehr nebulös.
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Re: Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon alterEsel am Fr 31. Aug 2012, 20:45

hallo teddy, so daneben fand ich die Ausführung von schween vom 03. Juni nicht.
Überschriften verwirren mich, aber wie ich immer wieder feststelle ist das Absicht?

Soll hier der Dispentialismus, die Theologie oder die zweifelhafte Quelle angezweifelt werden, wie das heute so üblich ist?
Um das zu vermeiden sollten wir Bürger und Christen miteinander deutsch reden und weniger mit Begriffen spielen und nie mit Begriffskombinationen.
Es gibt viele Stellen der Bibel wo eine wörtliche Übersetzung / Auslegung gewünscht ist und unser Gott dort keine Esoterik eingebaut hat.
Genau deshalb weil nicht jede Stelle wortwörtlich auszulegen ist und weil dem Heiligen Geist ja auch heute noch ein Spielraum und Deutungshoheit eingeräumt werden muss.
Wo der neue Bund heute negiert wird liegt kein „ungefärbter“ Glaube vor und genau darum geht es doch
siehe Paulus 2. Timotheus 1,5.
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Re: Der Dispensationalismus – Theologie aus zweifelhafter Quelle

Beitragvon teddy am So 2. Sep 2012, 23:49

alterEsel hat geschrieben:hallo teddy, so daneben fand ich die Ausführung von schween vom 03. Juni nicht.
Überschriften verwirren mich, aber wie ich immer wieder feststelle ist das Absicht?

Soll hier der Dispentialismus, die Theologie oder die zweifelhafte Quelle angezweifelt werden, wie das heute so üblich ist?
Um das zu vermeiden sollten wir Bürger und Christen miteinander deutsch reden und weniger mit Begriffen spielen und nie mit Begriffskombinationen.


Also erstmal habe ich nicht geschrieben, dass ich den Kommentar von schween daneben fand.

Zweitens: Der TE kritisiert den Dispensationalismus, den er als Theologie aus zweifelh. Quelle bezeichnet.

Drittens: Die Sprache in diesem Forum ist doch Deutsch, und es spielt keiner mit Begriffen oder deren Kombination. :?
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