H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

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H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Rüdiger am Mo 2. Jun 2014, 21:47

Liebe Geschwister,

"es ist gar nichts Neues unter der Sonne" (Prediger 1,9). Das gilt auch für die Gefahr, den Weg der Absonderung zu verlassen und sich offenen und unabhängigen Grundsätzen zuzuwenden. Wie man mit ganzen Versammlungen umgehen soll, die das getan haben, darüber schrieb Bruder Hamilton Smith schon 1938 die folgenden sehr aktuellen und beherzigenswerten Worte:

In the case of meetings, that definitely take independent ground, the only course is for the neighbouring meetings to take the matter into godly consideration, and if every protest and appeal is unavailing, to refuse to have further fellowship with the meeting. In a few cases our brethren have been compelled to take this sorrowful course, and hitherto, acting in the truth of the one body and the one Lord, the judgment of the neighbouring meetings has been respected by brethren generally and thus we have been spared the sorrow of further division.

Recently, however, a more serious exercise has arisen inasmuch as cases have occurred of meetings taking independent ground while the neighbouring meetings refuse to take action. Thus there arises a class which while not going to the extreme lengths of independency yet refuse to raise any protest against those who do so. Such take a neutral position and, it is to be feared, under the name of charity fall into the snare of indifferentism, and thus fail in love to their brethren, and faithfulness to the Lord.

This presents difficulties of a more serious nature, for it is evident if those in the immediate neighbourhood of a meeting taking independent ground refuse to act, then those further afield, who desire to retain the truth and act for the Lord's people and the Lord's glory, will, for their own protection, have to act. In so doing they must remember that they are not dealing with an ordinary matter of local discipline but with an abandonment of principle that concerns us all. Thus it would seem the only course, if protests and appeals are unavailing, is to firmly refuse to have fellowship with the independent meeting, in spite of the refusal of the neutrals to take action.

Quelle: An Open Letter On Present Exercises, Juli 1938.
So spricht der HERR: Tretet auf die Wege, und sehet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Guten sei, und wandelt darauf; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf wandeln. (Jeremia 6,16)
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon RCM am Di 3. Jun 2014, 02:15

Hallo Rüdiger,

wenn das 1938 verfasst wurde, steht das vermutlich vom historischen Kontext her mit der "Little Glanton" Trennung im Zusammenhang (siehe dazu Dronsfield "Die "Brüder" seit 1870" http://www.bruederbewegung.de/pdf/dronsfield.pdf oder http://www.biblecentre.org/topics/wrd_b ... e_1870.htm).

H. Smith war da nach meiner Kenntnis auf der "Little Glanton" Seite.
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Christian O. am Mi 4. Jun 2014, 11:56

Lieber Rüdiger,

wenn ich manche Redewendungen bzw. Begriffe wie "den Weg der Absonderung" höre bzw. lese bin ich immer versucht, Derartiges auf seinen biblischen Hintergrund zurück zu führen. Besonders dann interessiert mich dies, wenn damit ein Konzept beschrieben wird, was anscheinend Lehre und Praxis einer ganzen Glaubensgemeinschaft beschreibt.

Ich habe also mal anhand der rev. Elberfelder 1985 nachgesehen, wo denn in der Bibel der Begriff "Absonderung" oder "sich absondern" vorkommt. Im AT geht es dabei im wesentlichen um die kultische Unreinheit der Frau (3.Mo.15 & 18, Hes.22,10) und einmal um dummes Geschwätz (Jer.15,19). In der unrev. Elberfelder findet man den Begriff noch beim Gesetz des Nasir (4.Mo.6), alles wohl kaum für ein NT - Konzeot von Gemeinde taugliche Schriftstellen. Allerdings gibt es auch einen Vers in der Weisheitsliteratur, und den möchte ich gerne zitieren: "Wer sich absondert sucht sein Begehren, gegen alle Umsicht platzt er los" (Spr.18,1).

Im NT ist es ebenfalls eher spärlich. In der rev. Elberfelder findet sich Luk.6,22. 2.Kor.6 trennt zwischen Ungläubig und Gläubig, Götze und Gott, Satan und Christus. Im erweiterten Sinne des Wortes findet sich auch noch Apg.13,2 und Rö.1,1 wo es um Aussonderung zum Dienst geht. Wenn es um "Absonderung" unter Gläubigen geht ist sicher Gal.2,12 - und der damit verbundene Begriff der Heuchelei in V.3 - zu nennen. Und man muss wieder die unrev. Elberfelder bemühen, um eine der interessanteren Stellen zur Absonderung zu finden: "Diese sind es, die sich absondern, natürliche Menschen, die den Geist nicht haben" (Jud.1,1), oder wie die NEÜ es treffender übersetzt "Und genau diese Leute sind es, die Spaltungen unter euch verursachen".

Sicher kannst Du nachvollziehen, dass ich auf dem Hintergrund eines solchen - sicher vorläufigen - Befundes, dem von Dir so geschätzten Konzept eines "Weges der Absonderung" eher vorsichtig gegenüber stehe.

Blessings
Christian O.
 
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Jonas am Mi 4. Jun 2014, 20:42

Beitragvon Rüdiger am Mo 2. Jun 2014, 21:47
Zitat:

"es ist gar nichts Neues unter der Sonne" (Prediger 1,9). Das gilt auch für die Gefahr, den Weg der Absonderung zu verlassen und sich offenen und unabhängigen Grundsätzen zuzuwenden. " Zitat Ende
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Es besteht immer die Gefahr, das auch bei dem sogenannten "den Weg der Absonderung" eine Phrase entstanden ist, oder entsteht. Man redet eine Worthülse ohne sich noch bewusst zu machen, was die Schrift wirklich sagt! (sola scriptura)

In 2.Kor.6 Vers 16 ff geht es um den Tempel - also um das "Haus Gottes"
hier wird weiter angeführt:

2.Kor.6,17(NeÜ) Darum "zieht weg und trennt euch * von ihnen", spricht der Herr, "und rührt nichts Unreines an, dann werde ich euch aufnehmen.
(a.ü.statt "zieht weg und trend euch" - "sondert euch ab"
______________________________________________________________________________________________________________________

* ἀφορίζω

Strong-Nr. 873
Griechisches Wort ἀφορίζω
Wortlaut aphorizo

Häufigste Übersetzung absondern
Wurzeln / Herkunft Von ἀπό +575 und ὁρίζω +3724 (w. ab-grenzen)
Bedeutung / Inhalt

I.) absondern

1) separieren, ausschließen, (sich) absondern, trennen, zurückziehen von ...,
2) bestimmen, auf d. Seite setzen für einen bestimmten Zweck, d. h. auswählen / aussondern für ...,


Verwendung ab (3), absondern (3), sondern (3), scheiden (2), aus (1) [...]

http://bibelwissen.bibelthemen.eu/wiki/index.php/%2B873
_________________________________________________________________________________________________________________________
Liebe Grüße mit Apg. 17,11b sowie 2. Kor 7,1
2. Tim 2,22b "... strebe aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen."
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Rüdiger am Mi 4. Jun 2014, 21:20

Ihr lieben Brüder,

das ist ja alles schön und gut, aber hier geht es doch nicht um meine schwache Wortwahl, sondern um die gewichtigen Aussagen von Bruder Hamilton Smith über unabhängige Versammlungen!

Rüdiger
So spricht der HERR: Tretet auf die Wege, und sehet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Guten sei, und wandelt darauf; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf wandeln. (Jeremia 6,16)
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon hoe am Mi 4. Jun 2014, 21:47

Lieber Christian O.

wenn man statisch nach zwei Begriffen sucht, ist die Treffermenge meistens auch sehr gering. Wenn man dagegen das Gesuchte weiter fasst, kann man schon mehr im NT zum Thema "Absonderung" finden:

• 2Korinther 6,14-18
Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.« Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab!, spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.
• Galater 1,8-9
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht! Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: Er sei verflucht!
• Epheser 5,11
Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß!
• Römer 16,17
Ich ermahne euch aber, Brüder, dass ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Zwistigkeiten und Ärgernisse anrichten, und wendet euch von ihnen ab!
• 2Thessalonicher 3,6 und 3,14
Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt, die ihr von uns empfangen habt. Wenn aber jemand unserem Wort durch den Brief nicht gehorcht, den bezeichnet, habt keinen Umgang mit ihm, damit er beschämt werde;
• Titus 3,10
Einen sektiererischen Menschen weise nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung ab.
• 1Timotheus 1,18-20; 5,22; und 6,3-5
Dieses Gebot vertraue ich dir an, <mein> Kind Timotheus, nach den vorangegangenen Weis-sagungen über dich, damit du durch sie den guten Kampf kämpfst, indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, das einige von sich gestoßen und <so> im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie zurechtgewiesen werden, nicht zu lästern. Die Hände lege niemand schnell auf, und habe nicht teil an fremden Sünden! Bewahre dich selbst rein! Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Läste-rungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei <ein Mittel> zum Gewinn.
• 2 Timotheus 2,16-21; 3,5
Die unheiligen, leeren Geschwätze aber vermeide! Denn sie werden zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird um sich fressen wie Krebs. Dazu gehören Hymenäus und Philetus, die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie sagen, dass die Auferstehung schon geschehen sei, und den Glauben mancher zerstören. Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, halte sich fern von der Ungerechtigkeit! In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre. Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet. ...die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!
• Offenbarung 18,4
Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

Gruß
rh
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon RCM am Do 5. Jun 2014, 01:44

Rüdiger hat geschrieben:das ist ja alles schön und gut, aber hier geht es doch nicht um meine schwache Wortwahl, sondern um die gewichtigen Aussagen von Bruder Hamilton Smith über unabhängige Versammlungen!

Hallo Rüdiger,

siehst Du nicht in dem Moment ein Problem, wenn unterschiedliche Auffassungen darüber bestehen, ob eine Versammlung (definitely) "independent ground" eingenommen hat? Denn das war doch offensichtlich das praktische Problem, als H. Smith das schrieb.

Wir haben immerhin den Vorteil, 76 Jahre nachdem H. S. dies geschrieben hat auf die damaligen Ereignisse zurückblicken zu können. Wir wissen also heute, wie H. S. damals in einer bestimmten kontrovers beurteilten Problemsituation zwischen verschiedenen Versammlungen agiert hat, wie andere agiert haben und wie sich das weiterentwickelt hat.

H. Smith muss die mehrfachen traurigen Trennungen der 1880er-Jahre vor allem in UK mitgemacht haben, von denen ja die kontinentaleuropäischen "geschlossenen" Versammlungen weitgehend verschont blieben. Hierbei stand er offenbar wie die "Continentals" stets auf der Londoner (Park-Street) Seite. 1890 bei der Lowe/Raven-Trennung blieb er dann ebenfalls weiter bei dieser (Raven-Richtung), mit der in Deutschland ja auch eine Reihe von Versammlungen, wenn auch nur eine Minderheit mitgingen, während die deutliche Mehrheit einschließlich Rudolf Brockhaus mit der Lowe-Gruppe in Verbindung war.

Erst ab 1908 ("Glanton") war dann H. S. nicht mehr mit der Raven-Gruppe, die ab da immer extremer wurde, in Verbindung. Ab 1938 bis zu seinem Tod war dann H. S. wohl sogar mit dem größten Teil der "Glanton"-Brüder wohl nicht mehr "in Gemeinschaft" (eben "Little Glanton"). 1974 erfolgte eine Wiedervereinigung der "Glanton"-Brüder mit den "Kelly-Lowe-Continentals", aber eben ohne "Little Glanton", die es da noch gegeben zu haben scheint (siehe die Ausführungen von Dronsfield, der vor 1974 zu den "Glantons" gehörte). Inwieweit es heute noch "Little Glanton"-Gruppen gibt, ist mir unbekannt.

H. Smith war somit wohl nur bis 1890 mit den kontinentalen Brüdern in Verbindung, danach bis 1908 mit der Raven-Richtung, danach mit Glanton, von denen mir unbekannt ist, inwieweit es solche in Deutschland gab. Jedenfalls war er nach 1890 mit den heutigen "AV"-Brüdern nicht mehr "in Gemeinschaft", die aber Ihrerseits seit 1974 wieder mit den vormaligen "Glanton"-Brüdern in Verbindung sind, von denen er sich 1938 abgesondert hat, wenn meine Informationen richtig sind.

Ich schreibe das, um darauf hinzuweisen, wie vorsichtig man bei solchen traurigen Themen sein muss.

(Kurzbiographie H. Smith siehe http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=53)
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Plepaulett am Do 5. Jun 2014, 11:17

lieber Rüdiger -
Was sind:
"unabhängigen Grundsätzen zuzuwenden"
Heißt das, daß man auch zu einer "Versammlung" gehen kann die ihren Weg ohne die Grundsätze in Gottes Wort ihren Weg geht? Vielleicht sogar ohne Gott,
wo nicht mehr ER der Mittelpunkt ist?

liebe Grüße - plepaulett
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon Jonas am Do 5. Jun 2014, 12:19

Plepaulett hat geschrieben:Was sind:
"unabhängigen Grundsätzen zuzuwenden"
Heißt das, daß man auch zu einer "Versammlung" gehen kann die ihren Weg ohne die Grundsätze in Gottes Wort ihren Weg geht? Vielleicht sogar ohne Gott,
wo nicht mehr ER der Mittelpunkt ist?

Muß man nicht hierbei denken an:

Röm 16,18 Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauche,


Siehe auch:

2. Tim 2,20 In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.

2. Tim 2,21-23b Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, so wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet.

__________________________________________________________________________________________________
nochmal zu:
Was bedeutet ...
sich..
Plepaulett hat geschrieben:"unabhängigen Grundsätzen zuzuwenden"

Sind hier nicht vielmehr solche Gläubige gemeint, die "örtlich unabhängig" handeln und sich nicht an das gebunden fühlen, was die "Vielen" (gemeint ist nach 2.Kor. 2,6 die Mehrheit der "Versammlung/en") beurteilt haben!

Liebe Grüße
Jonas
 
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Re: H. Smith über den Umgang mit unabhängigen Versammlungen

Beitragvon ejb am Do 5. Jun 2014, 22:32

Wo finden wir im Wort Gottes eine Stelle oder den Begriff:

„unabhängige Versammlung“ „Weg der Absonderung“ ???

Der einzigste Beitrag den ich annähernd verstehe ist von christian o

Und man muss wieder die unrev. Elberfelder bemühen, um eine der interessanteren Stellen zur Absonderung zu finden: "Diese sind es, die sich absondern, natürliche Menschen, die den Geist nicht haben" (Jud.1,1), oder wie die NEÜ es treffender übersetzt "Und genau diese Leute sind es, die Spaltungen unter euch verursachen".

Sicher kannst Du nachvollziehen, dass ich auf dem Hintergrund eines solchen - sicher vorläufigen - Befundes, dem von Dir so geschätzten Konzept eines "Weges der Absonderung" eher vorsichtig gegenüber stehe.

Wenn über die Spaltungen in England geschrieben wird, Raven, Glanton, Parkstreet (siehe JAvPoseck Christus oder Parkstreet) dann tun sich Abgründe auf, worauf scheinbar einige Teilnehmer stolz sind, die halbe Bibel zitieren um dort etwas hinein zu interpretieren was gar nicht drin steht (Eisegese) bzw mit den o.a. sektiererischen Begriffen nichts zu tun hat.

Ich habe immer noch die traurig-schöne Biografie über James George Deck aus Z&S gespeichert(Dichter des Liedes: Hier an seinem Tisch vereinigt)! Mit Bruder Scott kann ich nur sagen: soll das Schwert immerfort fressen????

Die andere Seite der Medaille ist, dass man Angst bekommt über die Entwicklung in Dillenburg CJ, Wiedenest AKW („Einflugschneise“ für Emerging Church, Aufhebung der Reformation durch Ökumene-DEA-H Afflerbach usw)

Oder sehe ich das alles falsch?????

viele Grüße
Ernst-Jürgen
ejb
 

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