Weihnachten

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Weihnachten

Beitragvon schween am Mo 27. Dez 2010, 22:55

Wie haltet ihr es in euren Gemeinden eigentlich mit Weihnachten?


Nach der Bibel lässt sich der Geburtstag Jesu Christi auf folgenden Zeitraum eingrenzen:

Der Vater des Johannes des Täufers, Zacharias, gehörte nach Lukas 1, 5 und 1. Chronik 24, 10 zur achten Priesterklasse.
Die achte Priesterklasse musste in der achten Woche nach Jahresbeginn und noch einmal ein halbes Jahr später zum Priesterdienst in Jerusalem antreten. Das jüdische Jahr beginnt mit dem ersten Neumond nach der Frühlings-Tag- und Nacht-Gleiche. Nach unserer Zeitrechnung Ende März / Anfang April.
Wenn jedoch in der auf die Dienstwoche folgenden Woche ein jüdisches Fest stattfand, musste der Priester auch noch in der Festwoche dienen. Da vor der Dienstzeit Zacharias’ bereits zwei Feste stattfanden, begann sein Dienst erst in der zehnten Woche. Dies hatte zur Folge, dass er erst Ende Mai von zu Hause nach Jerusalem aufbrach.
Während dieser Zeit der Abwesenheit erhielt Zacharias nach Lukas 1, 13 die Verheißung, dass sein betagtes Weib einen Sohn gebären würde. Als er dann Anfang Juni nach Hause kam, wurde Elisabeth schwanger: Lukas 1, 13.23-25
Wie in diesem Kapitel weiter berichtet wird, kam im sechsten Monat der Schwangerschaft Elisabeth’s der Engel Gabriel zu Maria und verkündete ihr, dass auch sie einen Sohn gebären werde. Maria wurde verkündet, dass sie den Sohn Gottes empfangen werde und Elisabeth schon im sechsten Monat schwanger sei.
Wenn wir nun von Anfang Juni die sechs Monate Schwangerschaft Elisabeth’s und die weiteren neun Monate Schwangerschaft Maria’s zusammenzählen, dann können wir die Geburt Jesu auf Anfang September datieren (Lukas 1, 26.36).

Weiterhin gibt es andere Hinweise: So wären zum Beispiel im Dezember keine Hirten auf dem Felde, da es im Winter im Nahen Osten zu kalt gewesen wäre (Lk 2,8). Die im Frühjahr auf die Weide geführten Tiere mussten spätestens im Spätherbst wieder in die Ställe zum Überwintern, das war sogar im Talmud festgeschrieben.

Weiterhin kann man astronomisch am Stern von Bethlehem (Konjunktion Jupiter/Saturn), die im Jahre 7 v. Chr. viermal stattfand, erklären, warum und wann die Weisen (Sterndeuter) aus dem Morgenland nach Israel reisten. Was wieder wesentlich früher als Ende Dezember gewesen sein musste.

Allerdings hat der 24./25. Dezember in zahlreichen heidnischen Götzenkulten eine große Bedeutung. Besonders lässt sich bei den Römern (Sol invictus) und Germanen (Tanne als Weihezeichen für Wotan) starke Hinweise auf den wahren Hintergrund dieses Festes erkennen.

Auch ist das Weihnachtsfest in unseren Breitengraden schon längst im Kern von Kommerz und Völlerei angefüllt. Selbstmorde und Scheidungsraten sind um diese Zeit enorm hoch. Emotionale Friedensstimmung verhindert Sündenerkenntnis. Was mag da wohl dahinterstecken?


Und damit zur Eingangsfrage: Wie haltet ihr es in euren Gemeinden eigentlich mit Weihnachten?
schween
 
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Re: Weihnachten

Beitragvon Robert am Di 28. Dez 2010, 15:28

Die 3 Feste Israels hatten geistliche Bedeutung.
Passah Kreuzigung. Fest der Wochen /50 Tage nach Passah ist Pfingstfest, Ausgießung des Geistes, Gr0ßes Versöhnungsfest/Laubhüttenfest deutet wohl auf die Rückkehr JESU hin, ich vermute, auch auf seine Geburt.
Also je nach Jahr Ende Sept./Anfang Oktober.

Wir sind in unserer Gemeinde uneins, aber respektieren, daß eine Feiern und Andere es ignorieren.
Liebe Grüße Robert
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Re: Weihnachten

Beitragvon Jonas am Di 24. Dez 2013, 14:29

zu "Weihnachten" kontroverse Beiträge
siehe:
http://www.bibel-blog.de/?p=7295&cpage=1#comment-5636

Freitag, 20. Dezember 2013
Weihnachten .....

Allen Lesern - Ruhige und besinnliche Feiertage!
Jonas
 
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Re: Weihnachten

Beitragvon Jonas am Di 24. Dez 2013, 15:37

Nachtrag zu Weihnachten
Aktueller Artikel 24.12.2013
http://www.welt.de/kultur/article123276 ... nacht.html
15:09
Bibelgeschichte
Der Lukas-Code. Das Phantom der Weihnacht


Die historische Person des Evangelisten Lukas ist ein Rätsel. Doch Forscher haben jetzt eine Spur. Von der Suche nach dem Phantom, das die Weihnachtsgeschichte erfunden hat.
Jonas
 
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Re: Weihnachten

Beitragvon Jonas am Do 26. Dez 2013, 18:46

Ergänzungen zu Weihnachten
So urteilt sogar die "säkulare Welt" über Weihnachten
Hier aktuelle Zitate aus der "huffingtonpost" (de)
http://www.huffingtonpost.de/2013/12/24 ... =lifestyle

Zitat:

Das Christentum taugt niemals zur Beschaulichkeit

Darin liegt der Skandal des Christentums: Dass es, wenn man es ernst nimmt, niemals für Beschaulichkeit taugt. Jeder Weihnachtsmarktbesuch ist so gesehen eine Abkehr von der Religion und ein Widerstand gegen Gott.

..weiteres Zitat:
Ein geschwächtes Christentum hat gravierende Folgen

Die Mächtigen möchten naturgemäß diesen Systemwechsel nicht - weswegen Jesus am Ende sterben muss. Mit seinem Reden und seinem Handeln provoziert er die Banker und die politisch-religiöse Elite seiner Heimat, die für seine Kreuzigung sorgen.

Wenn heute das Christentum in Talkshows, Leitartikeln oder sonstwo schlecht geredet wird, dann hat das auch etwas sehr gravierendes zur Folge: Ein in der Öffentlichkeit geschwächtes Christentum kann nicht mehr mit Macht für die Armen, Unterdrückten und Benachteiligten kämpfen. Es gibt da draußen einige, die das gut finden, weil sie so leichter mit den Menschen verfahren können, wie es ihnen beliebt.

Wir glauben, in den kenternden Schiffen säßen immer nur die Anderen. In einer biblischen Episode wird berichtet, dass ein Boot, in dem Jesus und seine Jünger saßen, in einen schweren Sturm geriet und zu kentern drohte. Jesus habe, so sagt es die Schrift, dem Sturm befohlen, sich zu verziehen.

Wer bewahrt uns vor dem Schiffbruch, wenn wir keinen Glauben mehr haben?/b]

Aus dem Artikel:
"Das Christentum ist ein Skandal"]


von Alexander Görlach Veröffentlicht: 24/12/2013 15:07 CET | Aktualisiert: 24/12/2013 15:19 CET[

Diese o.a. Zeilen sollten uns alle zum Nachdenken und Handeln bringen!
Gesegnete Zeit!
Jonas
 
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