Umfrage zum Thema Lobpreis

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Umfrage zum Thema Lobpreis

Beitragvon Clemens am So 10. Okt 2010, 01:25

Lobpreis - alles klar, oder?

Ich bin Clemens Mudrich, Theologiestudent und schreibe gerade meine Abschlussarbeit rund ums Thema Lobpreis und Anbetung. Ein Teil dieser Arbeit ist einer "Analyse" der heutigen Lobpreiskultur gewidmet. Um mir ein Bild von der gegenwärtigen Situation in den Gemeinden zu machen habe ich online eine Umfrage erstellt, die danach fragt, wie du persönlich am liebsten Lobpreis machst und was dir dabei hilft, Gott anzubeten. Sie besteht aus 25 Fragen, die zum größten Teil nur zum anklicken sind. Das Ausfüllen dauert 5-10 min. Die Umfrage ist anonym. Du kannst allerdings bei der letzten Frage eure Email-Adresse eingeben, wenn Du die ausgewerteten Ergebnisse zugesandt bekommen willst. Die Umfrage wird wahrscheinlich auch bei CCLI (ccli.de) erscheinen. Es würde mir sehr helfen, wenn du dir hierfür kurz Zeit nehmen könntest. Viel Spaß beim Ausfüllen! Klicken Sie einfach auf den Link:

http://FreeOnlineSurveys.com/rendersurv ... 1pw9773572

Gottes Segen
Clemens Mudrich
Student am Theologischen Seminar Beröa

PS: Bitte leite diese Umfrage auch an deine christlichen Freunde weiter. Je mehr Antworten ich bekomme, desto repräsentativer ist das Ergebnis am Ende.
Clemens
 
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Re: Umfrage zum Thema Lobpreis

Beitragvon paulett am Mo 11. Okt 2010, 19:35

Hallo Clemens -
Als wiedergeborene Christen, die mit und für ihren Herrn Jesus leben, sollten allezeit ein Lob- oder Danklied auf ihren Lippen haben.
Wir haben soviel zu Danken, daß wir mit dem Loben nicht nachkommen können.
Und dieses und Vieles mehr, sagt uns Gottes Wort dazu:
Psalm 104
Singen will ich Jehova mein Leben lang, will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.
Psalm 105, 2
Singet ihm, singet ihm Psalmen; sinnet über alle seine Wunderwerke!

Psalm 150
2 Lobet ihn wegen seiner Machttaten; lobet ihn nach der Fülle seiner Größe!
3 Lobet ihn mit Posaunenschall; lobet ihn mit Harfe und Laute!
4 Lobet ihn mit Tamburin und Reigen; lobet ihn mit Saitenspiel und Schalmei!
5 Lobet ihn mit klingenden Cymbeln; lobet ihn mit schallenden Cymbeln!
6 Alles, was Odem hat, lobe Jah! Lobet Jehova!

Lobt den Herrn! Er ist die Liebe,
Er verläßt die Seinen nicht.
Scheint es um uns her auch trübe,
Freundlich strahlt Sein Angesicht.

Lobt den Herrn! Er brachte Frieden,
Stand einst für uns im Gericht,
Ging voran im Kampf hienieden,
Freundlich strahlt Sein Angesicht.

Lobt den Herrn! Er ist voll Gnade,
Ist voll Langmut, Kraft und Licht.
Sind auch dornicht unsre Pfade,
Freundlich strahlt Sein Angesicht.

Lobt den Herrn, rühmt Seine Treue!
Nein, Sein Volk verläßt Er nicht,
Spendet Segen stets aufs neue,
Freundlich strahlt Sein Angesicht.

(Friedrich Adolf Krummacher 1767-1845 · Melodie Elberfeld 1853)

liebe Grüße Paule

Amen - Komm Herr Jesus
paulett
 
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Re: Umfrage zum Thema Lobpreis

Beitragvon schween am Mo 22. Nov 2010, 23:45

Clemens hat geschrieben:... eine Umfrage erstellt, die danach fragt, wie du persönlich am liebsten Lobpreis machst und was dir dabei hilft, Gott anzubeten...

Ich denke, so wie es hier formuliert ist, ist das auch schon das grundlegende Problem der heutigen Zeit.

"Lobpreis machen" klingt sehr nach einer religiösen Übung, einer Technik oder einem Programmpunkt.
- Lobpreis ist hingegen nicht ausschließlich Lieder singen, wie es heute fast schon normales Gedankengut unter den jungen Christen ist. Auch ist "Anbetung" keine besondere Form oder eine Steigerung wie ein "hoch-emotionales Liedersingen".
Die Bibel hingegen beschreibt wahre Anbetung z.B. damit, dass man Gott völlig ernst in allem nimmt (Röm 4,20f) oder seine eigenen Interessen völlig dem Willen Gottes opfert (Röm 12,1f). Auch wenn die Bibel nicht allzu viel zu "Lobpreis" sagt (man nehme eine Konkordanz), gibt sie zu "Loben", "Preisen" oder "Anbetung" ein breites Bild, was Gott will, und sollte damit zerstören, was wir uns so landläufig unter Lobpreis vorstellen würden. Alles andere sind fromme, aber nutzlose, Schauspiele.

"Hilfsmittel zur Anbetung" klingt hingegen wieder nach irgendwelchen Sonderwegen zum Thron Gottes.
- Das Wort Gottes und das Blut Jesu sollten ja eigentlich reichen, um einen begeisterten Sturm an Bewunderung und Anbetung loszutreten, in aller Nüchternheit und Gottesfurcht. Durch Glauben wird es lebendig (vgl. Hebr 11) ansonsten helfen auch andere Hilfsmittel nichts! Wir sollten dem Herrn das, was innerhalb Seines Willens ist, bringen, was Er uns an Gaben dafür gegeben hat (so wie Abraham seinen durch Glauben an die Verheißung empfangenen Sohn wieder hingab), und Abstand nehmen, eigenes Feuer ins Heiligtum tragen zu wollen (3Mo 10,1f).
schween
 
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Re: Umfrage zum Thema Lobpreis

Beitragvon toffil am Mi 24. Nov 2010, 10:49

schween hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben:... eine Umfrage erstellt, die danach fragt, wie du persönlich am liebsten Lobpreis machst und was dir dabei hilft, Gott anzubeten...

Ich denke, so wie es hier formuliert ist, ist das auch schon das grundlegende Problem der heutigen Zeit.

"Lobpreis machen" klingt sehr nach einer religiösen Übung, einer Technik oder einem Programmpunkt.
- Lobpreis ist hingegen nicht ausschließlich Lieder singen, wie es heute fast schon normales Gedankengut unter den jungen Christen ist. Auch ist "Anbetung" keine besondere Form oder eine Steigerung wie ein "hoch-emotionales Liedersingen".
Die Bibel hingegen beschreibt wahre Anbetung z.B. damit, dass man Gott völlig ernst in allem nimmt (Röm 4,20f) oder seine eigenen Interessen völlig dem Willen Gottes opfert (Röm 12,1f). Auch wenn die Bibel nicht allzu viel zu "Lobpreis" sagt (man nehme eine Konkordanz), gibt sie zu "Loben", "Preisen" oder "Anbetung" ein breites Bild, was Gott will, und sollte damit zerstören, was wir uns so landläufig unter Lobpreis vorstellen würden. Alles andere sind fromme, aber nutzlose, Schauspiele.

"Hilfsmittel zur Anbetung" klingt hingegen wieder nach irgendwelchen Sonderwegen zum Thron Gottes.
- Das Wort Gottes und das Blut Jesu sollten ja eigentlich reichen, um einen begeisterten Sturm an Bewunderung und Anbetung loszutreten, in aller Nüchternheit und Gottesfurcht. Durch Glauben wird es lebendig (vgl. Hebr 11) ansonsten helfen auch andere Hilfsmittel nichts! Wir sollten dem Herrn das, was innerhalb Seines Willens ist, bringen, was Er uns an Gaben dafür gegeben hat (so wie Abraham seinen durch Glauben an die Verheißung empfangenen Sohn wieder hingab), und Abstand nehmen, eigenes Feuer ins Heiligtum tragen zu wollen (3Mo 10,1f).

Wohltuende Ansichten! Hundertprozentige Zustimmung!!!
toffil
 


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